Heimweg

Auf zugeschneiten Straßen, im Licht der Straßenlaternen, die ein ungesundes Gelb auf unsere bleichen Gesichter werfen, haben sich unsere Fußabdrücke eingeprägt, um für ein paar Minuten von uns zu erzählen, von unseren Sorgen, die wir in hohle, blaugefrorene Hände hauchen. Von Hoffnungen, die mit den Flocken auf unseren roten Nasen tanzen und von Träumen, die wir tief in den Taschen vergraben haben. Und wenn die Schatten im Park uns verschlucken, unser Flüstern in die Wipfel der Bäume schicken, sind unsere Spuren bereits verweht und die Angst hat in unseren glänzenden Augen Einzug gehalten. Die schneidenden Nachtwinde hinterlassen kein trauriges Zeugnis, und wenn wir es noch so sehr wünschen.


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